Bei unserem letzten Stammtisch durften wir interessante Einblicke in die Arbeit der letzten aktiven Mühle des Mondseelandes gewinnen. Dabei sei erwähnt, dass die Erlachmühle bereits auf eine 600 Jahre (!) alte Geschichte zurückblicken kann. Wir merkten jedoch schnell, dass bei diesem Betrieb vor allem ‚das nach vorne schaun‘ das Fortbestehen ermöglicht. Juniorchefin Antonia erklärte und zeigte uns die verschiedenen Stufen der Verarbeitung des Getreides zu Mehl. Über mehrere Stockwerke verteilen sich die Verarbeitungsschritte. Benutzt werden seltene Maschinen in einem interessanten Mix aus altbewährtem und modernem Gerät.








Auch ältere Modelle, die um die Jahrtausendwende ausgemustert wurden, zeigte uns die engagierte Müllerin.

Nach altem Mühlenrecht darf Schwarzbrot direkt von den Müller*innen verarbeitet werden. Die Erlachmühle ist bekannt für ihr schmackhaftes Brot und kann der hohen Nachfrage trotz neuer, moderner Holzofenbäckerei kaum nachkommen. Bei der Führung sahen wir noch den ‚alten‘ Holzofen.

Nach der Besichtigung durften wir in der Jausenstation das beliebte Erlachmühlenbrot verköstigen und tauschten uns noch in gemütlicher Runde weiter aus.

Vielen Dank an Antonia und an das Erlachmühlen-Team für den informativen und schönen Abend! Sowohl Mehl als auch Brot kann man übrigens (verpackungsfrei) direkt bei der Mühle kaufen.
Wer unseren Stammtisch verpasst hat und sich ebenfalls die Mühle ansehen will, kann das jeden Montag ab 16 Uhr nachholen. Nähere Infos findet ihr auf https://erlachmuehle.at/

